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Spielplan/Ergebnisse 2010
Geschrieben von: Rainer Kress   
Dienstag, 01. Februar 2011 um 18:17

 

Spielplan 2010

(A=Auswärtsspiel, H= Heimspiel; aktuelle Änderungen = fettgedruckt):
Mittwoch,   06.01., 13:30 Uhr Dreikönigsturnier bei den 48ern/Jahnhalle Platz 1 von 6
Freitag,      19.03., 19:00 Uhr  A   AH Stadtpokal (Hans-Hocheder-Halle) Platz 4 von 5
Samstag,  20.03., 16:00
Uhr  A   SV Penzendorf (ist abgesagt)
Freitag
,      30.04., 18:00 Uhr  A   DJK Allersberg  5:1
Samstag, 08.05., 17:00 Uhr   H   DJK Mitteleschenbach (abgesagt)
Freitag,     04.06., 19:00 Uhr   A   TV 1848 Schwabach  1:3
Samstag, 12.06., 18:00 Uhr   H   SV Barthelmesaurach  1:2
Samstag, 19.06.,  xx:xx Uhr   A   SV Penzendorf - Kleinfeldturnier Platz 2 von 4
Samstag, 03.07., 14:00 Uhr   H   Roland-Wabra-Pokalturnier 2010 (abgesagt)
Samstag, 10.07., 18:00 Uhr   A   DJK Mitteleschenbach (abgesagt)
Mittwoch,   21.07., 19:00 Uhr   H   TV 1848 Schwabach (abgesagt)
Samstag, 24.07., 17:00 Uhr   H   DJK Mitteleschenbach   5:4
Samstag, 25.09., 17:00 Uhr   H   TSV Wolkersdorf   5:0
Samstag, 16.10., 16:00 Uhr   A   SV Barthelmesaurach   5:3
Samstag, 23.10., 17:00 Uhr   H   DJK Allersberg   (abgesagt)
Samstag, 30.10., 16:00 Uhr   H   SV Penzendorf   3:1

 

Highlights 2010:
03.07.10   Roland-Wabra-Pokalturnier im Rahmen des Jugendturnieres (abgesagt)



 

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Jugendfußballturnier 2010
Geschrieben von: Bernd Konheiser   
Donnerstag, 08. Juli 2010 um 22:46

Drei Tage Jugendfußball bei den „Urus“

Unterreichenbach (rk) – Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit: Bereits zum 15. Mal fand das Große Jugendturnier des SV Unterreichenbach statt, also ein weiteres kleines Jubiläum im Verein, der seit 75 Jahren besteht. An den Turniertagen wetteiferten insgesamt 43 Jugend-Mannschaften mit ca. 450 Spielern von den U7-(G-) bis zu den U13-(D-)Junioren um Turniersiege bzw. Platzierungen (die mit attraktiven Preisen belohnt wurden). Die Ergebnisse der jeweiligen Altersklassen sind unten im Einzelnen aufgeführt.

Spannende Spiele (einige konnten erst im 7- bzw. 8-Meter-Schießen entschieden werden), tolle Kombinationen bereits bei den „Kleinsten“ und die Begeisterung sowohl auf als auch neben dem Platz (Eltern, Großeltern, Trainer/Betreuer uvm.) - unabhängig vom reinen Ergebnis - demonstrierten einmal mehr, wie schön und v.a. wichtig das Engagement im Bereich Jugendfußball ist.

Auch der in den vergangenen Jahren dem Turnier nicht immer wohlgesonnene „Wettergott“ zeigte sich von seiner besten Seite: Zwar war es am Samstag „brutal“ heiß, aber nachmittags fanden keine Spiele mehr statt (das ursprünglich vorgesehene AH-Turnier fiel dem deutschen Viertelfinale „zum Opfer“). Und am Sonntag bei angenehmen Temperaturen machten die Unwetter glücklicherweise einen großen Bogen um das Unterreichenbacher Sportgelände.

Auch im Rahmenprogramm war einiges geboten: Am Freitag fand ein Schnuppertraining für sportbegeisterte Kids statt. Im Anschluss eine Autogrammstunde mit dem Unterreichenbacher Eigengewächs und jetzigem Club-Profi Christian Eigler inkl. Trikotversteigerung. Schließlich ein Eltern-Kind-Gaudi-Spiel zum Abschluss des ersten Tages.

Auf dem Sportgelände waren zahlreiche (Pausen-)Attraktionen aufgebaut (u.a. Glücksrad, Torwand). Auch die Gruppen aus der Kinderturnabteilung inkl. Cheerleaders ernteten mit ihren Auftritten am Samstag und Sonntag großen Applaus und demonstrierten das breitgefächerte Sportangebot des SV Unterreichenbach auch außerhalb des Fußballs.

Natürlich war auch für Speis und Trank wie immer bestens gesorgt. Und das obligatorische Weißwurstessen am Sonntag morgen durfte natürlich nicht fehlen.

 

Die Ergebnisse der Altersklassen im Einzelnen:

U7-Junioren (G-Jugend):

Platzierungen (Modus Jeder gegen Jeden): 1. 1. FC Schwand  11:1 Tore / 18 Pkt., 2. TSV 1860 Weißenburg  20:6 Tore / 15 Pkt., 3. TV 1848 Schwabach  11:7 Tore / 12 Pkt., 4. SV Unterreichenbach  4:9 Tore / 5 Pkt., 5. TSV Rohr  2:10 Tore / 4 Pkt., 6. SV Penzendorf  3:11 Tore / 4 Pkt., 7. DJK Schwabach  2:9 Tore / 2 Pkt..

 

U9/2-Junioren (F2-Jugend):

Platzierungen (Modus Jeder gegen Jeden): 1. Tuspo Roßtal  12:1 Tore / 16 Pkt., 2. TSV Rohr  7:2 Tore / 12 Pkt., 3. SV Unterreichenbach “Tiger“  6:3 Tore / 10 Pkt., 4. SV Unterreichenbach “Panther“  4:4 Tore / 8 Pkt., 5. TSV Georgensgmünd  3:9 Tore / 5 Pkt., 6. TV 1848 Schwabach  3:6 Tore / 5 Pkt., 7. FV Kleeblatt 99 Fürth   1:11 Tore / 1 Pkt..

 

U9/1-Junioren (F1-Jugend):

Finalspiele (Platzierungen in Klammern): TV 1848 Schwabach (1.) – 1. FC Schwand (2.)  2:0, SV Unterreichenbach (3.) – SV Raiersaich (4.)  2:0, TSV Georgensgmünd (5.) – FV Kleeblatt 99 Fürth (6.)  2:0, 7. TSV Wolkersdorf.

 

U11/2-Junioren (E2-Jugend):

Finalspiele (Platzierungen in Klammern): FV Wendelstein (1.) – SG Quelle Fürth  (2.)  4:2 n.P., DJK Schwabach (3.) – TSV 1860 Weißenburg (4.)  1:0, TSV Altenfurt (5.) – TSV Altenberg (6.)  4:2 n.P., FC Ezelsdorf (7.) – SV Unterreichenbach (8.)  4:2 n.P..

 

U11/1-Junioren (E1-Jugend):

Platzierungen (Modus Jeder gegen Jeden): 1. TV 1848 Schwabach  7:2 Tore / 12 Pkt., 2. TSV Georgensgmünd  6:2 Tore / 10 Pkt., 3. SV Leerstetten  5:3 Tore / 7 Pkt., 4. SV Unterreichenbach  4:4 Tore / 7 Pkt., 5. SV Großweingarten  2:5 Tore / 4 Pkt., 6. TSC Weissenbronn  2:10 Tore / 3 Pkt..

 

U13-Junioren (D-Jugend):

Finalspiele (Platzierungen in Klammern): SV Unterreichenbach I (1.) – JFG Franken Jura 4 (2.)  4:0, TV 1848 Schwabach  (3.) – DJK Allersberg (4.)  1:0, TV 21 Büchenbach (5.) –SV Unterreichenbach II (6.)  2:1, JFG Aurachtal (7.) – SV Penzendorf (8.)  2:0.

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Farburner-Step und Bodystyling
Geschrieben von: Sabrina Hoerlein   
Sonntag, 02. Mai 2010 um 16:16

Liebe Teilnehmerinnen der Kurse Fatburner-Step und Bodystyling,

die Kurse entfallen an folgenden Tagen:

Montag, 03.05.10       Fatburner-Step

Mittwoch, 05.05.10    Bodystyling

Montag, 10.05.10       Fatburner-Step

Vielen Dank für euer Verständnis.

Eure Trainerin Sabrina Hörlein (Tel. 0160/5525153)

 

 
Orginalbericht zum Jubiläum
Geschrieben von: Guido Brunner   
Samstag, 01. Mai 2010 um 10:56

Hier der eingereichte Orginalbericht:

 

75 Jahre SV Unterreichenbach

Einblick in die Vereinsgeschichte – Festprogramm am 7./8. Mai 2010

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Gründungsmannschaft aus dem Jahre 1935
Gründungsmannschaft aus dem Jahre 1935

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Unterreichenbach (rk) – 75 Jahre SV Unterreichenbach / die „Roten Teufel“ / die „Urus“, das ist zweifelsohne ein Anlass, den es nächstes Wochenende am 7./8. Mai 2010 zu feiern/würdigen gilt!

Gegründet wurde der Verein am 8. Mai 1935. Die Initiative dazu ging vor allem von August Schmidt und einigen Spielern aus, die bisher in Schwabacher Vereinen gespielt hatten, und so waren im ersten Spieljahr in der II. Kreisklasse nur die Hälfte der Aktiven echte Unterreichenbacher. Erster Vorstand des Vereins war Hans Danninger, Kassier Fritz Gillmeier und Schriftführer Hans Leis.

Nach dem Krieg erwachte der Verein Ende 1945 langsam wieder neu. Nach einer Krise 1951, wo sogar die Auflösung im Raum stand, brachte die Rückkehr des alte Spielleiters und Trainers Paysen, der damals auch den Begriff „Rote Teufel“ einführte, den Umschwung: Ungeschlagen stieg man 1952/53 in die A-Klasse auf. Einen Wermutstropfen gab es ausgerechnet zum 25jährigen Jubiläum zu berichten, denn nach Differenzen kam es zur Trennung von der Schachabteilung, die als Schachclub Schwabach einen eigenen Verein gründete.

Die folgenden Jahre brachten dann den bisherigen Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Die Arbeit von Karl Kipf, der im Jahr 1958 wieder das Training übernommen hatte, begann Anfang der 60er Jahre Früchte zu tragen. In der Saison 1964/65 errang eine Mannschaft die A-Klassenmeisterschaft, die weit über die Grenzen Schwabachs hinaus als „Kreß-Elf“ bekannt wurde und als starke Mannschaft gefürchtet war. Zum Lokalderby gegen den TSV Schwabach 04 erschienen sage und schreibe 1700 Zuschauer, und das auf unserem „Hoosergärdla“. Die Herbstmeisterschaft in der Bezirksliga wurde mit einem Vorsprung von zwei Punkten errungen und am Ende der Saison wurde man, hinter dem ASV Nürnberg-Süd, Vizemeister. Nachdem man sich für die Süddeutsche Hauptpokalrunde qualifiziert hatte, bildete den Höhepunkt schließlich das DFB-Pokalspiel gegen die SpVgg Fürth. Dabei schlug sich unsere Mannschaft sehr achtbar und verlor nur mit 0:4-Toren, obwohl sie stark ersatzgeschwächt war und ohne ihren gefürchteten Torjäger Kurt Kreß antreten musste. Dieses Spiel bedeutete gleichzeitig auch den Abschied von Manfred Ritschel, der später über die Offenbacher Kickers den Sprung in die Nationalmannschaft schaffte und u.a. bei den Bundesligisten Borussia Dortmund, 1.FC Kaiserslautern und FC Schalke 04 spielte.

Für den Verein begann später eine kurze Krise, die jedoch bald gemeistert werden konnte. Roland Wabra kehrte wieder zum Verein zurück, nachdem er 15 Jahre lang beim 1. FC Nürnberg gespielt hatte und mit dem „Club” zweimal Deutscher Fußballmeister und einmal Deutscher Pokalsieger geworden war, und übernahm später auch das Traineramt.

Wichtige Ereignisse waren im Juni 1976 schließlich die Fertigstellung des neuen Sportplatzes, zum 50jährigen Jubiläum 1985 die Einweihung des neuen Sportheims sowie 1990 die Fertigstellung der Sporthalle.

Auch sportlich ging es Anfang der 90er-Jahre nach zuvor erfolgtem „Absturz“ bis in die C-Klasse wieder aufwärts: 1990 stieg man unter Trainer Klaus Schmidt in die B-Klasse und 1994 (Trainer Bernd Einhäupl) in die A-Klasse – das Jura-Oberhaus – auf.

Bemerkenswert sicher auch das 1. große Schüler- und Jugendturnier im Jahr 1996, welches damals in dieser Größenordnung (62 Mannschaften / 800 Spieler) einmalig in der Region war. Übrigens findet dieses große Schüler- und Jugendturnier heuer vom 2-4. Juli 2010 damit bereits zum 15. Male statt.

Das sportliche Highlight der neueren Zeit war dann 1998 der Aufstieg in die Bezirksliga unter Trainer Michael Steub. Als A-Klassenzweiter „durfte“ man in die Relegation. Die SG Herrieden wurde in Mitteleschenbach im Elfmeterschießen bezwungen, ehe der Neumarkt-Zweite TSV Mörsdorf . durch ein „Jahrhundertor“ von Roland Kreß in der 106. Minute niedergerungen wurde.

Nach zwei Abstiegen hintereinander gelang gleich im ersten Jahr des Neubeginns mit Trainer Erwin Söhlmann der sofortige Wiederaufstieg ins Jura-Oberhaus Nach einem klassischen Fehlstart mit zwei Niederlagen zum Auftakt blieb man in den folgenden 26 Spielen ungeschlagen (22 Siege, 4 Unentschieden) und erinnerte etwas an das Jahr 1952/53 (wo man allerdings gänzlich ungeschlagen geblieben war).

Die Jugendarbeit stand schon immer im Mittelpunkt des SV Unterreichenbach, und 2002 wechselte mit Christian Eigler ein Eigengewächs zur SpVgg. Fürth (später Arminia Bielefeld; jetzt 1. FC Nürnberg), der es mittlerweile auf 121 Spiele (35 Tore) in der 2. Liga und 78 Spiele (15 Tore) in der Bundesliga gebracht hat. Damit tritt er in die Fußstapfen von Roland Wabra und Manfred Ritschel – darauf kann ein so kleiner Verein wie der SV Unterreichenbach mehr als Stolz sein.

Um eine gewisse Stagnation im Bereich der 1./2. Mannschaft aufzubrechen, schlugen die „Urus“ zu Beginn der Saison 2009/2010 neue Wege ein. Sowohl das Trainerteam - mit Stefan Nüssing/Rainer Nusselt für die 1. Mannschaft und Michael Steub für die 2. Mannschaft – als auch die Mannschaft bekam durch einige Neuzugänge z.T. von höherklassigen Mannschaften ein völlig neues Gesicht, um den angestrebten Aufstieg ins Jura-Oberhaus zu realisieren. Dieser neue Weg fand auch in der Presse ein großes Echo. Die „Roten Teufel“ waren in der Region in aller Munde, was sich nicht zuletzt im Zuschauerinteresse zeigte. Die 1. Mannschaft ist allerdings mittlerweile auf fremde Schützenhilfe im Aufstiegsrennen angewiesen, während die 2. Mannschaft die Meisterschaft weiter selbst in der Hand hat.

Neben der 1./2. Mannschaft sind im Bereich Fußball noch eine AH-Mannschaft (Spielgemeinschaft mit DJK Schwabach) und 7 Mannschaften von den Bambinis (G-Jugend) bis zur U15 (C-Jugend) aktiv. Hier sind in einigen Mannschaften vielversprechende Jungs dabei – und vielleicht tritt ja in 10 Jahren ein weiterer Unterreichenbacher in die Fußstapfen von Christian Eigler, Manfred Ritschel und Roland Wabra.

Auch die Ende 1999 gegründete Kinderturnabteilung / Damengymnastik hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, die untrennbar mit Margit Müller verbunden ist. Aktuell sind hier zwei Turngruppen und die Cheerleaders zu nennen, die mit ihren Auftritten nicht nur bei vereinsinternen Veranstaltungen für Begeisterung sorgen (z.Zt. insgesamt 55 aktive Mädels und Jungs). Zudem gibt es im Erwachsenbereich die Gruppen Bodystyling und Fatburner-Step (Sabrina Hörlein) sowie natürlich die Damengymnastik (Inge Schneider). Auch die Damengymnastik feiert heuer ein Jubiläum, denn sie besteht bereits seit 35 Jahren.

Es gibt auch noch eine Tennisabteilung, die aktuell aus lediglich 8 Mitgliedern besteht (getreu dem Motto „Klein, aber fein“).

Das geplante Festprogramm am 7./8. Mai 2010 gestaltet sich folgendermaßen:

Am Freitag, 7. Mai 2010 (Beginn 19:30 / Einlass ab 18:00 Uhr), findet in der vereinseigenen Sporthalle der offizielle Festabend mit Grußworten/Festreden, Auftritt Jürgen Leuchauer (Fränkische Mundart), Gesangverein Einigkeit Unterreichenbach und Ehrungen statt. Musikalisch umrahmt von Peter Gräßler.

Am Samstag, 8. Mai 2010, geht es dann zunächst nachmittags auf dem Fußballplatz um 13:00 Uhr mit einem Punktspiel der U13 (D-Jugend) gegen JFG Rangau los. Anschließend findet ein Gaudi-Fußballspiel „Bambinis gegen Eltern“ statt. Zeitgleich besteht für Groß und Klein die Möglichkeit, auf die Torwand zu schießen oder ihre Schussgeschwindigkeit auf einer speziellen Anlage messen zu lassen. Natürlich ist auch für Speis und Trank / Kaffee und Kuchen bestens gesorgt. Abends geht es dann in den Abschluss der Feierlichkeiten mit dem Bunten Jubiläumsabend in der Sporthalle (Beginn 20:00 / Einlass ab 18:30 Uhr). Die bekannte Münchner Partyband „Die Wiesnkönige“ sorgt für Stimmung, und auch unsere Cheerleaders werden auftreten. Der Eintritt hierfür beträgt 5 Euro – Karten sind bei den Vorverkaufstellen im Sportheim, bei der Bäckerei Distler und bei der Bäckerei Sproßmann in Unterreichenach sowie der Winkler Mühle in Gustenfelden erhältlich.

 

 

 

 

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75 Jahre SV Unterreichenbach

  

Hinweis: Der Teil des nachfolgenden Berichts vom ersten Tag (Festabend) stammt größtenteils vom anwesenden Journalisten des Schwabacher Tagblatts, Horst Weidler - an manchen Stellen ergänzt von Rainer Kreß

 

 75 Jahre SV Unterreichenbach - so wurde gefeiert:

 

Unterreichenbach (hw / rk): Die Mitglieder des SV Unterreichenbach nennen sich "Rote Teufel" und haben so gar nichts Teuflisches an sich. Im Gegenteil. Es sind lauter sportlich engagierte Damen und Herren, die nichts anderes im Sinn haben, als der "Volksgesundheit" zu dienen. Und das seit 75 Jahren, als der Verein am 8. Mai 1935 in Unterreichenbach gegründet wurde. Hier ist jeder willkommen, sei es, dass er im roten Dress Fußball spielen will, ein Tennismatch wagt, Turnen bevorzugt, Damengymnastik betreiben will, bei der Wirbelsäulengymnastik Kreuzschmerzen vorbeugt, sein Kind zum Kinderturnen schickt oder gar Cheerleader-Träumen nachhängt. Hier wird jeder gerne aufgenommen, der Anschluss sucht oder gar nach einem Ehrenamt strebt, das ihm nach 20 Jahren Arbeit für den Verein als Auszeichnung zumindest eine Urkunde und eine Verdienstnadel und in ganz besonderen Fällen sogar Manschettenknöpfe mit dem Vereinswappen einbringt.

 

Zum 75jährigen Vereinsjubiläum in der vereinseigenen Turnhalle begrüßte erster Vorsitzender Martin Brechetsbauer die Gäste auf fränkisch, warf dabei einen "Bligg aff di Chronigg" und wies auf die Festschrift (7,6MB) hin, die frischgebunden vor jedem Gast auf dem Tisch lag, aus der man "di Gräiß, die schbordlichn Erfolche" und die Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft herauslesen konnte, "däi heid mid uns midnander des Jubiläum feiern". In einer Schweigeminute gedachte er den Toten des Vereins, insbesonders dem langjährigen Mitglied Günther Zabold, welcher erst am Vormittag verstorben war.. Dann versprach er; "Mier wern olles droh sedzn", den SV Unterreichenbach und alle Abteilungen der "Roten Teufel" "ah in Zukunfd addraggdiv zu haldn fier olle Schbordinderessierdn - ob´s edz aggdiv odder bassiv senn". Schlüssel dazu soll die Liebe zum Heimatverein sein. Geweckt durch den Wunsch etwas von dem, was man selbst durch die Gemeinschaft im Verein erhalten hat, wieder an die nachfolgende Sportgenerationen zurückzugeben.

 

"Wir grüßen euch alle, mit Herz und mit Hand" so hallte die Beethovenmelodie durch den Saal, gesungen vom Gesangverein "Einigkeit" Unterreichenbach. Dazu noch "Schön war die Zeit...", wer dachte da nicht an gelungene Sportstunden im Verein, oder gar an einen Sieg der Roten Teufel.

 

Dann übernahm Rainer Kreß die Moderation und bat um die Grußworte der Ehrengäste. OB Matthias Thürauf lobte den Idealismus treuer Mitglieder, die sich für die Ehrenämter zur Verfügung stellten und erinnerte daran, dass er in der Jugendzeit auch  zweimal gegen den Jubelverein mit Erfolg angetreten war. Pfarrer Werner Konnerth hatte nach intensivem Bibelstudium Zusammenhänge zwischen der Heiligen Schrift und dem Sport gefunden und bat den Sport religiös zu sehen und die Kirche sportlich. Nach Ansicht von Landrat Herbert Eckstein ist der Verein mehr als die Summe ihrer Mitglieder, sondern Heimat immerwährender Freundschaft und auch Zuflucht. Er bekräftigte seine Ansicht auch mit einem Spendenscheck.

 

Der fränkische Troubadour Jürgen Leuchauer leistete im Unterhaltungsteil seinen Beitrag in Form von fränkischen "Gschmarri", eines fränkischen Sprachkurses und diverser fränkischer "Liedlä" und unterhielt die Festgäste mit seinem großartigen, humorvollen Auftritt prächtig. MdL Helga Schmitt-Bussinger sprach von einer stolzen Leistung, den Verein so lange putzmunter am Leben zu erhalten und hatte ebenfalls ein Geschenk dabei. Ihr Kollege, stellvertretender Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion Karl Freller erinnerte an die Erfolge, die einst die Roten Teufel im Fußball erzielten, als Torwart Roland Wabra und  Manfred Ritschel noch in ihren Reihen standen. Die anschließenden Profikarrieren der fußballerischen Aushängeschilder des SV Unterreichenbach bei den Bundesligisten 1. FC Nürnberg (Roland Wabra) bzw. Borussia Dortmund, 1.FC Kaiserslautern, Schalke 04 und der SpVgg Fürth, bis hin zu Einsätzen in der Nationalmannschaft (Manfred Ritschel), hielten beide nicht davon ab, als (Spieler-)Trainer zum SV UR zurückzukehren und ihren Heimatverein wieder sportlich zu unterstützen. Aufgrund seiner großen sportlichen Verdienste um den SV Unterreichenbach wurde Manfred Ritschel an diesem Abend dann auch zum Ehrenmitglied ernannt. Frellers Jubiläumsbeitrag war ein Fässlein Bier für die Fußballer.

 

Ernennung von Manfred Ritschel zum Ehrenmitglied des SV UR
Ernennung von Manfred Ritschel zum Ehrenmitglied
von links: Guido Brunner (3. Vorstand), Ehrenmitglied Manfred Ritschel, Martin Brechetsbauer (1. Vorstand), Erwin Söhlmann (2. Vorstand).

Nach der Pause überbrachte Karin Stefan-Gsänger die Grüße des Turngaues Mittelfranken Süd. Sie lobte die Wirkung der Turnstunden in jungen Jahren auf die sportlichen Entwicklungsmöglichkeiten mit fortschreitendem Alter. Davon profitieren insbesondere die Jugendfußballabteilungen der "Roten Teufel", beim regelmäßigen späteren Abteilungswechsel vom Turnen in Richtung Fußball. Auch die Abteilung Damengymnastik mit ihren "jüngeren" Sparten Seniorengymnastik, Step-Aerobic und BodyStyling kann bereits auf 35 sehr aktive Jahre zurückblicken.

Schwabachs Bürgermeister Roland Oeser überbrachte ebenfalls noch ein Geschenk und Glückwünsche, ebenso wie Heiner Hack in Doppelfunktion als Unterreichenbacher Stadtrat und als Zugführer des hiesigen Feuerwehrlöschzugs.

 

Die Mitgliederehrung legte anschließend die Verdienste und die Vereinslaufbahn jedes einzelnen im Detail offen. Folgende Mitglieder wurden für langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt und die obligatorischen Urkunden und Ehrenabzeichen des Vereins an sie übergeben:

75 Jahre Mitgliedschaft: Ehrenmitglied Konrad Kreß, das älteste lebend Vereinsmitglied mit hohen Verdiensten aufgrund langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit u.a. als Schatzmeister, 1. Spielleiter, Pressewart, Vereinschronist (bis heute) und Platzkassier.

70 Jahre Mitgliedschaft: Hans Wambach und Hans Hack, die letzten Mitglieder mit aktiver Fußballlaufbahn schon vor dem Krieg.

60 Jahre: Ludwig Kress (700 Spiele im Trikot der "Roten Teufel", 12 Jahre Schatzmeister), Jakob Sauer, 50 Jahre: Wolfgang Hummel (fast 300 Spiele, zudem 10 Jahre Jugendleiter/-trainer), 40 Jahre: Peter Hübner, Michael Humpenöder (u.a. 6 Jahre 3. Vorstand), Michael Steub (langjähriger Stammspieler und Trainer der 1. Mannschaft - Bezirksligaaufstieg Saison 1997/98 als größter Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte -, z.Zt. Trainer der erfolgreichen 2. Mannschaft), Werner Kraft (langjähriger Stammspieler der 1. Mannschaft), 25 Jahre: Thomas Bauer (aktiver Fußballer 1./ 2./AH- Mannschaft mit mehr als 600 Spielen, langjähriger Beisitzer in der Verwaltung) Hans Wagner, Annaliese Prohaska, Inge Schmidt und Helmut Schmidt.

Für 200 Spiele im Trikot der „Roten Teufel“ wurde Daniel Jordan ausgezeichnet.

 

Mitgliederehrung
Ehrungen Mitglieder
von links: Martin Brechetsbauer, Daniel Jordan, Michael Humpenöder, Wolfgang Hummel, Peter Hübner, Ludwig Kress, Hans Wagner, Hans Hack, Erwin Söhlmann, Guido Brunner, Hans Wambach, Konrad Kreß, Thomas Bauer.
 

Der Vorsitzende des Stadtverbandes der Schwabacher Turn- und Sportvereine und stellvertretende Vorsitzende des BLSV Sportkreises Roth-Schwalbach, Ulrich Ziermann, der zuvor auch bereits sein Grußwort an die Festgäste gerichtet hatte, nahm die Ehrung langjähriger Mitglieder aus Vorstandschaft und Verwaltung für den Bayerischen Landessportverband vor:

Ehrenmitglied Alexander Pühringer wurde für 40 Jahre ehrenamtliches Wirken und hervorragende Verdienste um seinen Verein als höchste Auszeichnung des BLSV die Verdienstnadel in Gold mit Brillanten verliehen. Ehrenmitglied Konrad Kreß erhielt für seine Lebensleistung im Verein die zweithöchste Auszeichnung des BLSV, die Verdienstnadel in Gold mit großem Kranz.

Weiterhin wurden Rainer Kreß (Pressewart), Markus Böhm (Schatzmeister) und Martin Brechetsbauer für ihr 20-jähriges ehrenamtliches Engagement mit der Verdienstnadel in Silber mit Gold ausgezeichnet. Für 15 Jahre erhielt Thomas Bauer (Beisitzer) die Verdienstnadel in Silber. Die Verdienstnadel in Bronze mit Kranz erhielten Harald Alt (AH-Abt.-Ltg.), Margit Müller (Abt.-Ltg. Gymnastik/Kinderturnen), Jürgen Schweighöfer (Jugendleitung), Roland Rabus (Jugendleitung), Gerd Distler (1. Spielleiter) und Wolfgang Fischer (Schriftführer) für mind. 10-jährigen Einsatz in der Verwaltung des Vereins.

 

Ehrungen von Verwaltungsmitgliedern
Ehrungen Verwaltung durch Ulrich Ziermann, BLSV
von links: Martin Brechetsbauer, Ulrich Ziermann, Jürgen Schweighöfer, Alexander Pühringer, Gerd Distler, Margit Müller, Roland Rabus, Thomas Bauer, Rainer Kreß, Markus Böhm, Konrad Kreß, Guido Brunner, Erwin Söhlmann.
 

Am 2. Tag der 75-Jahr-Feier des SV Unterreichenbach ging es zunächst nachmittags auf dem Fußballplatz weiter. Die U13 zeigte im Punktspiel gegen die JFG Rangau eine Klasse-Leistung, erfreute dabei mit schönen Spielzügen und gewann letztendlich mit 8:0. Im Anschluss standen sich in einem Gaudi-Fußballspiel Bambinis ihren Eltern gegenüber. Man hängte sogar noch eine "dritte" Halbzeit dran, und am Ende lagen die Kids wohl  mit einem Treffer vorn, wobei das Ergebnis natürlich nicht so wichtig war. Parallel konnten Jung und Alt ihr Können an der Torwand oder an der Schussgeschwindigkeitsanlage messen.

 

Den Abschluss der Feierlichkeiten bildete dann der bunte Jubiläumsabend. Leider war die Resonanz der Mitglieder und auch der Unterreichenbacher Bevölkerung etwas enttäuschend. Die Münchner Partyband "Die Wiesnkönige" sorgte aber dennoch für eine Bombenstimmung und begeisterte alle Anwesenden. Und auch die Cheerleaders der "Roten Teufel" trugen ihren Teil zu dieser gelungenen Veranstaltung bei - Alle, die nicht da waren, haben definitiv etwas versäumt!

 

Die Festschrift zum Jubiläum ist hier als Download verfügbar:

Festschrift 75 Jahre SV Unterreichenbach (7,6 MB)

 

 
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