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Chronik des SV Unterreichenbach

Chronik SV Unterreichenbach e.V. (1935 - 2010)

 

August Schmidt

Am 8. Mai 1935 - im gleichen Jahr also, in welchem auch der Dorfbrunnen, das neue Bad und der Sportplatz der Gemeinde eingeweiht worden waren - wurde der Sportverein Unterreichenbach gegründet. Die Initiative dazu ging vor allem von August Schmidt und einigen Spielern aus, die bisher in Schwabacher Vereinen gespielt hatten, und so waren im ersten Spieljahr in der II. Kreisklasse nur die Hälfte der Aktiven echte Unterreichenbacher. Erster Vorstand des Vereins war Hans Danninger, Kassier Fritz Gillmeier und Schriftführer Hans Leis.

Der Auftakt verlief auch gleich sehr erfolgreich, denn die Mannschaft mit Schmidt, Weihermann, Kellermann, Kreß, Merkel, Feuerstein, Sturm, Pfister, Engelhardt, Bub, Buckel, Kramer, Wieser und Wittmann errang einen Sieg nach dem anderen, wurde 1935/36 Meister und stieg in die I. Kreisklasse auf.

Das erste Verbandsspiel in der neuen Klasse fand am 30. August 1936 gegen Gunzenhausen statt und wurde mit 4:1 gewonnen. Im weiteren Verlauf wechselten dann Siege und Niederlagen, so dass die Mannschaft am Ende der Runde mit einem Mittelplatz zufrieden sein durfte.

Anfang 1938 kam der Verein dann offensichtlich in eine erste Krise, denn die Spielberichte rissen ab, und auch sonst wurde aus dieser Zeit nur wenig festgehalten.

Gründungsmannschaft aus dem Jahre 1935

Die Gründungsmannschaft aus dem Jahre 1935
Stehend v. l.: Kramer F., Schmidt August, Weihermann, Kellermann, Kreß Karl, Merkel, Feuerstein, Sturm.
Kniend v. l.: Pfister, Engelhardt Ernst, Bub.

Die Mannschaft, die in Schwabach als August-Schmidt-Elf bekannt war, und bei der der „Melbersgustl” selbst im Tor stand, konnte sich auf alle Fälle den Klassenerhalt sichern. Dies nützte jedoch nur wenig, denn als der 1. Vorsitzende Johann Danninger zurücktrat und durch Hans Kurzmann ersetzt wurde, ließ sich der Verein am 27.8.1938 wieder in die II. Kreisklasse zurückversetzen, wo man am Ende der Runde einen guten 3. Platz belegte.

Für die Saison 1939/40 wurde die Kreisklasse dann neu eingeteilt. Doch noch bevor die Runde begann, brach der Krieg gegen Polen aus und sämtliche Paarungen wurden abgesetzt. Das letzte ebenszeichen des Vereins stammt dann vom 10.12.1939, als ein Spiel gegen eine Kombination von zweiten Mannschaften mit 0:5 verloren ging. Eine für den 28. Dezember angesetzte Partie gegen den Sportclub Schwabach fand nicht mehr statt, und damit rissen auch alle Berichte bis nach dem Krieg ab.

Nach einer Pause von über fünf Jahren erwachte der Verein Ende 1945 wieder neu; aber die Zahl der zur Verfügung stehenden Spieler reichte nicht aus, um eine kampfkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Im März 1946 trat dann zum ersten Mal Spielleiter und Trainer Heinz Paysen in Erscheinung. Unter dem ersten Nachkriegsvorsitzenden Georg Schramm waren mit Lehrer Bruno Frank als Kassier, Karl Praml als Schriftführer und Willi Pühringer als Jugendleiter tüchtige Verwaltungskräfte vorhanden.

Mit Barthel, Falkner, Brunner, Jordan, Trump, Hentzschel, Ratschmeier, Hofer, Gsänger, Praml und Kramer stand bald wieder eine gute Mannschaft zur Verfügung. Später kamen mit Kipf und Schumm noch zwei neue, gute Kräfte hinzu, und man belegte in der Saison 1947/48 einen hervorragenden 2. Platz.

Dennoch wanderten anschließend verschiedene Spieler ab. Die Mannschaft geriet vorübergehend in Abstiegsgefahr, belegte aber schließlich trotzdem einen guten Mittelplatz.

B-Klassenmeister 1952/53

Diese Mannschaft wurde ungeschlagener Meister der B-Klasse im Spieljahr 1952/53 mit 43:1 Punkten
Stehend v. l.: Schwarz Hermann (1. Vorstand), Walter Karl, Walter Ludwig, Kreß Heinz, Wabra Roland, Kurz Rudolf, Steub Klaus, Stolz, Paysen Heinz (Spielleiter)
Sitzend v. l.: Hopf Josef, Handschu Erich, Wabra Josef, Doktor Josef, Rupprecht Albert, Praml Karl, Kreß Konrad.

Auch innerhalb der Verwaltung gab es einige Veränderungen. So wurde 1948 Hermann Schwarz erstmals zum 1. Vorstand gewählt (er führte dieses Amt dann mit einigen Unterbrechungen über zehn Jahre). Unser Ehrenmitglied Konrad Kreß übernahm 1949 von Bruno Frank das Amt des Kassenwarts und hatte von diesem Zeitpunkt bis 1972 fast ständig eine Funktion innerhalb der Vorstandschaft inne. 1949 übernahm auch unser späteres Ehrenmitglied Karl Kipf erstmals das Training der Seniorenmannschaft.

Spielerisch verliefen die folgenden Jahre ohne Höhen und Tiefen. Der Verein wurde 1950 ins Vereinsregister eingetragen. Auch die im gleichen Jahr gegründete, von Johann Ittner und Karl Hain geführte Schachabteilung wird von nun an ständig lobend erwähnt.

Heinz PaysenDann geriet der Verein in eine schwere Krise. Die Trainingsabende waren kaum besucht und auch sonst herrschte allgemeine Interessenlosigkeit.
Diese führte dazu, dass 1951 sogar von einer Auflösung des Vereins gesprochen wurde. Doch glücklicherweise kehrte im Frühjahr 1952 der alte Spielleiter und Trainer Paysen wieder zum Verein zurück und übernahm auch sofort wieder beide Ämter. Und bereits im Juli 1952 konnte der 1. Vorstand Hermann Schwarz in einer Hauptversammlung von einem erfreulichen Umschwung berichten.

Geselligkeit und Kameradschaft wurden plötzlich wieder „großgeschrieben”. Auf Antrag von Heinz Paysen spielte der SV Unterreichenbach ab 1952 ganz in Rot und seit diesem Zeitpunkt erscheint der Verein in den Sportberichten als „Rote Teufel”.

Allenthalben herrschte wieder große Begeisterung und man war vom ersten Aufstieg in die A-Klasse überzeugt.

Dieser glückte in der Saison 1952/53 auch tatsächlich. Nach einem bisher einmaligen Siegeslauf war die Mannschaft am Ende der Runde ungeschlagen und hatte nur einen Verlustpunkt. Die Meistermannschaft spielte mit dem noch 17jährigen Roland Wabra, Albert Rupprecht, Rudolf Kurz, Josef Wabra, Josef Doktor, Erich Handschu, Josef Hopf, Konrad Kreß, Karl Praml, Heinz Kreß und Klaus Steub. Die Mitgliederzahl betrug damals 143.

Roland WabraIn der neuen Klasse spielte die Mannschaft mit wechselndem Erfolg. Aus der Jugend kam Kurt Kreß hinzu, der später in ganz Mittelfranken als Torjäger gefürchtet war. Torwart Roland Wabra machte mit glänzenden Leistungen auf sich aufmerksam und wechselte am Ende der Saison zum 1. FC Nürnberg.

In der Punkterunde 1954/55 zeigte sich aber auch bei den „Roten Teufeln”, dass sich im Sport Höhen und Tiefen abwechseln. Die Mannschaft stieg zunächst wieder in die B-Klasse ab, doch glückte ihr im nächsten Jahr der sofortige Wiederaufstieg. Sie belegte in den Jahren 1956-59 in der starken Nürnberger A-Klasse jeweils Mittelplätze. Für einen hervorragenden Erfolg sorgte im Jahr 1958 aber die Schachabteilung, die Bezirksmeister in der Gruppe Mittelfranken-Süd wurde.

Für das Jubiläumsjahr 1960 hatte sich die Mannschaft natürlich viel vorgenommen. Sie belegte einen 3. Tabellenplatz und gehörte seit dieser Zeit ständig zu den Spitzenmannschaften der A-Klasse.

Doch bei allen sportlichen Erfolgen trübte ein Wermutstropfen die Feiern zum 25jährigen Jubiläum. Über die Bereitstellung der erforderlichen Mittel für die Ausrichtung der fränkischen Schachmeisterschaften durch die Schachabteilung des Vereins anlässlich deren 10jährigem Bestehen kam es zu Differenzen mit dem Hauptverein. Die Folge war eine Trennung von der Schachabteilung, die als Schachclub Schwabach einen eigenen Verein gründete und der Rücktritt des 1. Vorsitzenden Hermann Schwarz.

Die folgenden Jahre brachten dann den bisherigen Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Die Arbeit von Karl Kipf, der im Jahr 1958 wieder das Training übernommen hatte, begann Anfang der 60er Jahre Früchte zu tragen. In der Saison 1964/65 errang eine Mannschaft die A-Klassenmeisterschaft, die weit über die Grenzen Schwabachs hinaus bekannt wurde und als starke Mannschaft gefürchtet war.

Vizemeister Bezirksliga Süd 1966/67

Diese Mannschaft wurde Vizemeister in der Bezirksliga Süd im Spieljahr 1966/67
Stehend v. l.: Ritschel Manfred, Saller Anton, Kreß Kurt, Pultz Hans, Groß Helmut, Wendel Alfred.
Kniend v. l.: Zedler Walter, Kreß Adolf, Schwab Karl, Gillich Georg, Kreß Ludwig.

Mit den Torleuten Reinhold Distler und Karl Schwab sowie den Feldspielern Hans Pultz, Helmut Groß, Georg Gillich, Gerhard Brunner, Josef und Anton Saller, Heinz, Kurt, Willi, Adolf und Ludwig Kreß sowie dem späteren Nationalspieler Manfred Ritschel schaffte sie den Aufstieg in die Bezirksliga. Zum Lokalderby gegen den TSV Schwabach 04 erschienen sage und schreibe 1700 Zuschauer, und das auf unserem „Hoosergärdla“. Die Herbstmeisterschaft wurde mit einem Vorsprung von zwei Punkten errungen und am Ende der Saison wurde man, hinter dem ASV ürnberg-Süd, Vizemeister.

Im selben Jahr brachte die Mannschaft, die in ganz Mittelfranken als Kreß-Elf bekannt wurde, eine Serie von überragenden Leistungen. Sie wurde Kreispokalmeister und qualifizierte sich durch einen 4:3-Sieg beim FC Gundelfingen für die Süddeutsche Hauptpokalrunde. Den Höhepunkt bildete chließlich das DFB-Pokalspiel gegen die SpVgg Fürth. Dabei schlug sich unsere Mannschaft sehr achtbar und verlor nur mit 0:4-Toren, obwohl sie stark ersatzgeschwächt war und ohne ihren gefürchteten Torjäger Kurt Kreß antreten musste.

Manfred RitschelDieses Spiel bedeutete auch den Abschied von Manfred Ritschel, der später über die Offenbacher Kickers den Sprung in die Nationalmannschaft schaffte und u.a. bei den Bundesligisten Borussia Dortmund, 1.FC Kaiserslautern und FC Schalke 04 spielte.

Diese Leistungen konnten für einen kleinen Verein nicht von Dauer sein. Im zweiten Jahr der Bezirksliga konnte die Mannschaft nur noch den 11. Tabellenplatz erringen. Die Begeisterung ließ nach und 1968 musste der Verein wieder absteigen. Mitte der Saison 1968/69 stellte Karl Kipf seinen Posten zur Verfügung. Für den Verein begann eine kurze Krise, die jedoch bald gemeistert werden konnte. Roland Wabra kehrte wieder zum Verein zurück, nachdem er 15 Jahre lang beim 1. FC Nürnberg gespielt hatte und mit dem „Club” zweimal Deutscher Fußballmeister und einmal Deutscher Pokalsieger geworden war.

Dies bedeutete für die Mannschaft eine große Verstärkung, sowohl in spielerischer als auch in psychologischer Hinsicht. Im Jahr 1971 übernahm Roland Wabra außerdem das Training und führte die Mannschaft wieder in die Spitzengruppe der A-Klasse.

Unter seiner aufopferungsvollen Trainertätigkeit kämpfte die Mannschaft ständig um den Wiederaufstieg, wurde aber bisher jedesmal am Ende der Saison knapp geschlagen. Diese Chronik wäre jedoch ohne die Erwähnung eines Namens unvollständig: Richard Ramspeck. Er war 1961 zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt worden und führte dieses Amt zwölf Jahre lang in beispielhafter Weise, bis er am 3.12.1972 durch ein Flugzeugunglück aus dem Leben gerissen wurde.

Richard RamspeckNach dem schweren Verlust unseres langjährigen 1. Vorsitzenden Richard Ramspeck übernahm Wilhelm Kreikemeyer den Vorsitz des Vereins. Im Jahresbericht 1973 bedauerte er, dass sich die Hoffnungen auf ein Gelände für einen neuen Sportplatz nicht erfüllt hätten. Am 20./21.7.1974 fand zum ersten Mal das „Richard Ramspeck-Gedächtnisturnier“ statt, das im Endspiel gegen die DJK Schwabach mit 2:1 von den „Roten Teufeln“ gewonnen wurde.

Nach schwierigen Verhandlungen mit der Stadt Schwabach und den Kleingärtnern war es dem Verein gelungen, ein Gelände für einen neuen Sportplatz zu bekommen. Die Planungen des Projekts waren schon im vollen Gange. Um den finanziellen Engpass auszugleichen wurde der Vereinsbeitrag auf 36,00 DM erhöht. Es wurde vorgeschlagen, eine Damengymnastik-Abteilung zu gründen, um so dem Wunsch einiger Ehefrauen von Mitgliedern entgegenzukommen.

Manfred Ritschel feierte am 12.3.1975 sein Debüt in der Deutschen Nationalmannschaft im Londoner Wembley-Stadion beim Spiel England gegen Deutschland 2:0 (1:0).

Am 15.4.1975 fand die erste Frauengymnastik in der Turnhalle über dem Schwabacher Hallenbad statt. Am 13./15.6.1975 wurde in einem großen Festzelt das 40jährige Vereinsjubiläum gefeiert. An allen drei Festtagen spielte die Schwarzachtaler Blasmusik bei Bier und einem Unterhaltungsprogramm groß auf.

Bei der Jahreshauptversammlung stellte der 1. Vorsitzende Klaus Steub nochmals fest, dass er das Amt nach dem Rücktritt des 1. Vorsitzenden Wilhelm Kreikemeyer seit 1.8.1975 auf einstimmigen Wunsch der Verwaltung ausgeübt habe. Die neugewählte Vorstandschaft hat zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Frauen in ihren Reihen.

Im Februar 1976 konnte mit dem Bau des Sportplatzes begonnen werden. Gleich am Anfang zeigte sich, dass der Sportverein der erste Nutznießer der Tiefgarage in der Fußgängerzone werden würde. Denn unzählige Kubikmeter an Erdaushub wurden mit Lastkraftwagen vom Schwabacher arktplatz nach Unterreichenbach gefahren.

Nachdem Roland Wabra die Vollmannschaft vier Jahre trainiert hatte, wurde zu Beginn der Saison 1975/76 Kurt „Pico“ Bühler sein Nachfolger.

Ein wichtiges Ereignis war im Juni 1976 schließlich die Fertigstellung des neuen Sportplatzes, der insgesamt 110.000 DM gekostet hatte. Über 4000 freiwillige Arbeitsstunden wurden von 92 Mitgliedern geleistet. Eine besondere Erwähnung für den Einsatz verdienen Roland Lorenz, Alfred Wendel, Klaus Steub und Günter Deindörfer, die 200-400 Arbeitsstunden geleistet hatten. Im Juli 1976 erscheint die erste Vereinszeitung.

Mannschaft 1978

Mannschaftsbild beim Einweihungsspiel gegen den 1. FC Nürnberg am 5. August 1978

Wie froh der Verein sein konnte, Sportler wie Roland Wabra in seinen Reihen zu haben, zeigte sich zu Beginn der Saison 1977/78, denn er stellte sich als Trainer erneut zur Verfügung. Unter seiner Regie war die Mannschaft lange Tabellenführer und spielte um den Aufstieg in die Bezirksliga mit. Doch, wie so oft in den letzten Jahren, fehlte das nötige Quentchen Glück und sie wurde knapp geschlagen.

Am Samstag, den 15.7.1978, weihte der SV Unterreichenbach, vertreten durch ihren 1. Vorstand Klaus Steub, sein neues Sportgelände an der Volkachstraße mit zahlreichen Ehrengästen aus Politik, Kirche, Wirtschaft und Sport feierlich ein. Dieses Ereignis wurde dann am Abend zusammen mit zahlreichen Mitgliedern und Freunden des Vereins in der Volkachhalle entsprechend gefeiert.

Zum Abschluss der Einweihungsfeierlichkeiten gab es ein Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Nürnberg, das vor 1100 Zuschauern mit 18:1 verloren wurde. Der neue Sportplatz hatte seine Bewährungsprobe bestanden, denn selbst die Profis von der Noris waren von der Rasendecke begeistert.

Zu einem fußballerischen Leckerbissen kam es zur Unterreichenbacher Kirchweih am 20.7.1979, als sich die Altstars des 1. FC Nürnberg vorstellten. Durch Vermittlung von Roland Wabra ist es möglich gewesen, dass die AH der „Roten Teufel“ gegen die Meistermannschaft von 1961 und 1968 antreten konnte. Vor 500 Fußballbegeisterten Zuschauern gewannen die Cluberer mit 3:1 Toren.

Mit Rudolf Wabra wechselte zum dritten Mal ein Spieler dieses kleinen Schwabacher Vorortes zu einem Bundesligaclub. Rudolf war zwar bei Borussia Dortmund, dem 1. FC Nürnberg und 1. FC Köln unter Vertrag, kam aber in der Bundesliga nicht zum Einsatz. Im Ausland spielte er als Stammspieler beim FC Locarno und bei Royal Antwerpen FC. Nach seiner Profikarriere stand er noch beim Vfl Frohnlach in der Bayernliga unter Vertrag. Sein jüngerer Bruder Klaus bestritt als Amateur ein Bundesligaspiel für den Club. Danach spielte er in der Bayernliga (44 Einsätze) für 1860 München.

Bei der Jahreshauptversammlung 1981 wurde Alexander Pühringer einstimmig als neuer 1. Vorsitzender von den Mitgliedern gewählt. Neuer Trainer für die Saison 1980/81 wird Manfred Ritschel, der damit Roland Wabra nach neunjähriger hervorragender Tätigkeit in Unterreichenbach ablöst. Durch seinen noch laufenden Vertrag bei der SpVgg. Fürth konnte er in dieser Saison noch nicht spielen. Die Mannschaft spielte zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte mit Trikotwerbung. Am Ende des Spieljahres wurde der 14. Tabellenplatz erreicht und man musste in die Relegation. Nach dem Ausscheidungsspiel gegen Nennslingen in Röttenbach, das mit 4:2 verloren wurde, musste die Mannschaft nach 25 Jahren A-Klasse den Abstieg in die B-Klasse antreten.

Vorstand Alexander Pühringer berichtete 1982 über den Stand der Planungen bezüglich eines neuen Vereinsheimes, zu dem die Stadt bereits einen positiven Vorbescheid erteilt habe. Nicht gelöst sei aber die Grundstücksfrage.

Wichtigster Tagesordnungspunkt der Jahreshauptversammlung ist zweifellos der Punkt „Bau eines Vereinsheims“. Er weist drei Bauabschnitte auf: Vereinsheim mit Umkleidekabinen und Wohnung, Halle und Kegelbahn. Das Gesamtprojekt wird mit ca. 1,2 Millionen DM Kosten veranschlagt.

Manfred Ritschel hat seine Profilaufbahn beendet und lässt sich für seinen Stammverein SV Unterreichenbach reamateurisieren, für den er am 9.9.1983 wieder spielberechtigt ist. Bei Halbzeit stand die 1. Mannschaft an dritter Stelle in der Tabelle. Drei Spieltage vor Ende der Runde übernahmen sie die Tabellenspitze und schafften 1983 den Wiederaufstieg in die A-Klasse Jura.

Mannschaft 1984

Diese Mannschaft schaffte 1983 wieder den Aufstieg in die A-Klasse:
Stehend v.l.: Wilfried Cuhrt (Masseur), Manfred Ritschel (Trainer), Werner Fleischmann, Werner Kraft, Heinz Spachmüller, Ralf Hammer, Herbert Reichenthaler, Gerhard Brunner (Spielleiter).
u. Reihe v.l.: Walter Schwarz, Werner Behlert, Rainer Brunner, Herbert Hechtel, Fritz Zabold, Siegfried Wambach, Norbert Hier.

Am Mittwoch, den 18.4.1984, wurde der Grundstein für das künftige Vereinsheim gelegt. Vorsitzender Pühringer fügte eine Hülle mit Dokumenten in den Stein. Bereits am Donnerstag, den 12.7.1984, konnte Richtfest durch den Zimmermeister Danninger gefeiert werden.

Nach zwei Jahren A-Klasse musste die erste Mannschaft ausgerechnet im Jubiläumsjahr wieder in die B-Klasse absteigen.

Sportheim EinweihungMit dem Jubiläumsabend, am 11.5.1985 im Spachmüllersaal, eröffnete der SV Unterreichenbach den Reigen seiner Veranstaltungen anlässlich seines 50jährigen Jubiläums. Vom 5. bis 7.7.1985 wurde auf dem alten Sportplatz ein Festzelt aufgestellt und drei Tage lang kräftig gefeiert. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres gab es noch einen Abschlussball mit den „DAYLIGHTS“ im Spachmüllersaal.

Nach 18 Monaten Bauzeit konnte der SV Unterreichenbach sein neues Vereinsheim eröffnen. In einer offiziellen Einweihungsfeier stellte Vorsitzender Pühringer das Vereinsheim vor. In rund 3000 freiwilligen Arbeitsstunden entstand diese Begegnungsstätte des Sportvereins.

Manfred Ritschel wechselte als Trainer zum TSV 04 Schwabach und Gerhard Brunner wurde sein Nachfolger. Nachdem einige den Verein verlassen oder ihre Laufbahn frühzeitig beendet hatten, stand der jetzige Trainer mit einer ganz jungen Mannschaft da. So war es nicht verwunderlich, dass die Mannschaft bis in die C-Klasse absteigen musste (obwohl man große Hoffnungen in die Spieler gesetzt hatte, die aus der A-Jugend aufrückten). Große Erfolge konnten die Schüler- und Jugendmannschaften aufweisen - insbesondere der Jahrgang, der von Walter Schwarz trainiert wurde - worauf man in Zukunft wieder bauen konnte.

Mit großem Erfolg wurde 1987 das erste Familienfest abgehalten. Den Höhepunkt der Veranstaltung war ein Fußballspiel zwischen den Bambinis und ihren Müttern. Sie spielten vor einer Zuschauerkulisse, wie sie die erste Mannschaft schon lange nicht mehr hatte.

Im März 1988 verstarb der langjährige 1. Vorsitzende des SV Unterreichenbach, Hermann Schwarz.

Sporthalle SchlüsselübergabeAm 26. Juli 1989 wurde der Auftrag zum Bau einer Sporthalle für ca. 600 000 DM an die Firma Komplett-Bau vergeben. In diesem Betrag sind neben dem Abriss der alten Umkleidekabinen und der schlüsselfertigen Erstellung einer Halle mit ca. 38 x 18m zwischen bestehendem Vereinsheim und den drei vorhandenen Garagen zusätzliche Geräteräume an der Westseite der Halle enthalten.

Die Halleneinweihung fand im Beisein von Ehrengästen am 5.5.1990 statt. Die Halle wurde wie ein Festzelt ausgestattet und es wurde ein buntes Sport- und Unterhaltungsprogramm geboten.

Die „Urus“ bezwangen den TSV Spalt im ersten Relegationsspiel zur B-Klasse Jura Nord mit 5:0 Toren. Durch einen 2:0 Erfolg im 2. Spiel gegen den SV Unterwurmbach in Wernfels ist der SV Unterreichenbach wieder in der B-Klasse.

Am 13.3.1992 verunglückten unser langjähriger 1. Vorsitzender und seine Gattin auf dem Weg in den Urlaub schwer. Der 2. Vorstand Harald Setzke übernahm als Vereinsneuling die Führung des Vereins und bat bei der Verwaltung um gute Unterstützung. Aus gesundheitlichen Gründen stellte Alexander Pühringer seinen Posten als 1. Vorsitzender später zur Verfügung. In der Jahreshauptversammlung 1993 wurde Harald Setzke als 1. Vorstand bestätigt. Auch aus gesundheitlichen Gründen musste nach 17jähriger Tätigkeit als Schatzmeisterin Lieselotte Eggmann-Elies ihren Posten aufgeben.

Aufstieg in die B-Klasse

Diese junge Mannschaft schaffte den Aufstieg in die B-Klasse
Stehend. v. l.: Trainer Klaus Schmidt, Spielleiter Reinhold Distler, Roland Rabus, Dieter Glungler, Markus Böhm, Gerd Distler, Klaus Hörndler, Michael Steub, Jürgen Schwabe, Werner Kraft, 2. Spielleiter Rudolf Radakowitsch.
Sitzend v. l.: Wolfgang Thiem, Peter Walter, Gerhard Glungler, Norbert Schwarz, Thomas Bauer, Hans Brechtelsbauer.

Karl KipfTrainer Klaus Schmidt beendete seine 5jährige Trainertätigkeit. Für die neue Saison wurde als Spielertrainer Bernd Einhäupl verpflichtet. Der ehem. Landesligaspieler sollte wieder mehr das spielerische Niveau der Mannschaft prägen.

Die Vorstandswahlen 1994 standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung. Es musste ein neues Führungsteam gewählt werden. Hans Schmitt wurde der neue Vorsitzende, nachdem Harald Setzke nicht mehr kandidiert hatte.

Unser Ehrenmitglied und langjähriger Trainer, Karl Kipf, verstarb am 21.3.1994 nach schwerer Krankheit. Wir mussten Abschied nehmen von einem hervorragenden Trainer und Freund.

Nach neun Jahren Abstinenz schaffte der SV Unterreichenbach unter seinem neuen Trainer Bernd Einhäupl mit einem 2:1-Sieg gegen den SC Ettenstatt im Relegationsspiel in Pleinfeld vor 600 Zuschauern den Aufstieg ins Jura-Oberhaus.

Den zweiten herben Verlust in diesem Jahr musste der Verein am 17.10.1994 hinnehmen, als man durch einen tragischen Verkehrsunfall seinen langjährigen Trainer und Spieler Roland Wabra verlor. Wir haben mit Roland Wabra einen ganz besonderen Kameraden und eine herausragende Persönlichkeit hergeben müssen.

Aufstieg in die A-Klasse 1993/94

Diese Mannschaft schaffte wieder den Aufstieg in die A-Klasse Jura in der Saison 1993/94
Stehend v. l.: Günter Deindörfer (Co-Trainer), Hans Brechtelsbauer, Gerd Distler, Roland Rabus, Markus Böhm, Jörg Wischinski, Markus Hechtel, Thomas Bauer, Bernd Einhäupl (Spielertrainer), Reinhold Distler (Spielleiter)
Sitzend v. l.: Roland Kreß, Rainer Schwarz, Jürgen Schorsch, Dietmar Scharf, Uwe Schütz, Jürgen Hirscheider, Gregor Robertazzi, Jürgen Schwabe, Hans Schmitt (1. Vorstand).

Bei der Weihnachtsfeier am 18.12.1994 konnte der 1. Vorstand Hans Schmitt zwei Mitglieder für herausragende Leistungen im Sportverein auszeichnen. Die Herren Klaus Steub und Alexander Pühringer wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Bei der Jahreshauptversammlung am 3.3.1995 wurden die Pläne für den dritten Sportplatz vorgestellt. Die Verhandlungen sind bereits in vollem Gange. Leider gibt es große Schwierigkeiten mit dem Umweltschutz in Schwabach. Der Verein hofft, auch in dieser Richtung eine Einigung zu finden. Es musste der Bau der Kegelbahnen aus finanziellen Gründen endgültig abgesagt werden.

In ihrem ersten A-Klassen-Jahr nach dem Aufstieg belegte die 1. Mannschaft einen resepektablen 9. Tabellenplatz.

Nach der Saison 1995 wurde in einem Gewaltakt der alte Sportplatz innerhalb von 14 Tagen neu angelegt. Leider brachte diese Aktion nicht den erhofften längerfristigen Erfolg, denn bereits zwei Jahre später musste erneut umfangreich nachgebessert werden.

Der SV Unterreichenbach wurde 1995 60 Jahre alt. Man veranstaltete ein Vereinsfest mit zahlreichen Attraktionen für Groß und Klein.

Auch im nächsten Jahr blieb der geplante Bau eines 3. Sportplatzes Dauerthema. Im Rahmen eines runden Tisches konnte man einen vermeintlichen Konsens herstellen und es wurde eine Genehmigung in Aussicht gestellt. Die 1. Mannschaft – zur Winterpause noch auf einem Abstiegsrang platziert – konnte sich noch retten und schloss die Saison 1995/96 auf dem 12. Tabellenplatz ab. Aufgrund der unbefriedigenden sportlichen Situation gab es zwischenzeitlich auch einen Trainerwechsel. Man setzte auf eine vereinsinterne Lösung, und der lange Jahre in der 1. Mannschaft aktive Michael Steub folgte Bernd Einhäupl nach.

1996 begann eine neue Ära im Bereich Jugendfußball des SV Unterreichenbach. Initator Jürgen Singer setzte die Idee eines großen Jugendturniers – mit Teilnehmern von den Bambinis bis zur A-Jugend – in die Tat um. Innerhalb von drei Tagen kämpften 62 Mannschaften/ca. 800 Spieler in allen Altersklassen um Punkte und Platzierungen. Die Vorbereitungen zur Organisation erstreckten sich über ein halbes Jahr. Doch wenn alle zusammen helfen, wird erst deutlich, was auch in einem relativ kleinen Verein wie dem SV Unterreichenbach möglich ist.

Und wieder gab es Neuigkeiten zum 3. Sportplatz. Die Genehmigung wurde zwar erteilt, jedoch unter nicht erfüllbaren Auflagen. Die Vorstandschaft legte umgehend Widerspruch ein. Die Bezeichnung Schildbürgerstreich trifft wohl die Situation ganz gut.

Die 1. Mannschaft – zum Jahreswechsel mit 9 Punkten Rückstand eigentlich schon fast abgestiegen, machte in der Rückrunde das „Unmögliche möglich“, so dass man sogar bereits zwei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt feiern konnte.

Auch 1997 fand das große Jugendturnier in seiner 2. Auflage statt: Und es war nochmals eine Steigerung möglich, denn diesmal nahmen sogar 66 Mannschaften teil. Auch eine Live-Band hatte man diesmal am Freitag Abend engagiert.

Der SV Unterreichenbach gedachte im Dezember 1997 seinem langjährigen 1. Vorsitzenden Richard Ramspeck, der 25 Jahre zuvor tödlich verunglückt war und erinnerte in der Vereinszeitung an sein Wirken. Das Vereinsheim wurde Anfang 1998 nach einem Pächterwechsel wieder eröffnet.

Highlight des Jahres 1998 und sicher auch insgesamt in der Historie des SV Unterreichenbach war natürlich der mehr als überraschende Bezirksligaaufstieg: Man hatte in der Abschlusstabelle der A-Klasse den 2. Rang und damit die Relegation erreicht.

Aufstieg in die Bezirksliga 1998

Aufstieg in die Bezirksliga 1998
Stehend v. l.: Sponsor Jochen Scharf, Spielleiter Reinhold Distler, Roland Rabus, Jörg Wischinski, Hans Brechtelsbauer, Roman Gordzielik, Stefan Wabra, Gerd Distler, Martin Brechetsbauer, Thomas Bauer, Trainer Michael Steub, 1. Vorstand Hans Schmitt
Sitzend v. l.: Gregor Robertazzi, Roland Kreß, Rainer Schwarz, Jürgen Hirscheider, Torhüter Frank Distler, Jörg Nusch, Manfred Merkel, Markus Böhm, Jürgen Schwabe, Klaus Wabra.

Im ersten Relegationsspiel hieß der Gegner SG Herrieden auf dem Sportgelände der DJK Mitteleschenbach. Hier musste nach einem 1:1 – die „Roten Teufel“ waren durch ein Eigentor zunächst in Führung gegangen – (in der Verlängerung fielen keine Tore) das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Auch hier verwandelten zunächst alle 10 Schützen, ehe Keeper Frank Distler den 6. Herriedener Strafstoß parieren konnte. Stefan Wabra blieb cool, und man war eine Runde weiter.

In Roth ging es nun gegen den Neumarkt-Zweiten TSV Mörsdorf: Klaus Wabra brachte die Steub-Elf in Führung, doch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte musste man den Ausgleich hinnehmen. Und wieder ging es in die Verlängerung. Ein „Jahrhundertor“ des erst eingewechselten, leicht angeschlagenen Roland Kreß in der 106. Minute sorgte für das Sahnehäubchen einer super Saison.

Natürlich stiegen sowohl unmittelbar spontane Feierlichkeiten als auch eine große Aufstiegsfeier auf dem Vereinsgelände im Juli. Reinhold Distler verabschiedete sich nach über 10 Jahren als Spielleiter (zuvor bereits lange Jahre auch Schüler-/Jugendleiter) mit diesem großen Erfolg in den „Ruhestand“.

Das große Jugendturnier fand auch 1998 statt – diesmal mit 64 Mannschaften.

Auch beim 3. Sportplatz gab es mal wieder „Neuigkeiten“: Nachdem der Widerspruch des Vereins gegen die unerfüllbaren Auflagen nicht abgeholfen wurde, liegt er nun beim Bezirk Mittelfranken zur Entscheidung.

Am 31.12.1998 verstarb unser Ehrenmitglied Klaus Steub, der neben weiteren Ämtern von 1976-1980 auch 1. Vorstand war, im Alter von 65 Jahren.

Anfang 1999 war eine Abordnung der „Roten Teufel“ bei der Live-Sendung „Bayern Live – Der Norden“ des Bayerischen Fernsehens zu Gast.

Endlich konnte auch mit der Stadt Schwabach eine schon nicht mehr erwartete Einigung bei der unendlichen Geschichte Sportplatzneubau erzielt werden.

Nach dem überraschenden Aufstieg in die Bezirksliga ein Jahr zuvor konnte man diese Klasse leider nicht halten und musste umgehend wieder ins Jura-Oberhaus zurückkehren.

Im Rahmen des Jugendturniers/Vereinsfest fand ein Roland-Wabra-Gedächtnisspiel einer gemischten Mannschaf t des SV Unterreichenbach gegen die Club-Altstars statt – Endergebnis 1:11.

Ende 1999 wurde die weiterhin prosperierende Abteilung Kinderturnen gegründet. Zunächst v.a. auf Initiative von Renate Setzke, die von Magit Müller tatkräftig unterstützt wurde.

Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga spielte man anschließend eine mehr als enttäuschende Saison 1999/2000 und stieg sang- und klanglos ein weiteres Mal ab. Anschließend trennte man sich von Trainer Michael Steub „im gegenseitigen Einvernehmen“. Man startete einen Neubeginn mit Trainer Erwin Söhlmann (auch heute immer noch im Verein aktiv, mittlerweile als 2. Vorstand und D-Jugendtrainer) und etlichen neuen Spielern.

Im Oktober 2000 fand erstmals ein gemeinsames Weinfest der Unterreichenbacher Vereine statt.

Aufgrund der neu hinzugekommenen Mitglieder der Kinderturnabteilung reichte der Platz im Spachmüllersaal für die Familien-Weihnachtsfeier nicht aus, so dass man gleich zwei Veranstaltungen durchführen musste.

Ehrenmitglied Konrad Kreß wurde im Dezember von der CSU für sage und schreibe 50 Jahre Ehrenamt ausgezeichnet.

Unsere 1. Mannschaft gelang gleich im ersten Jahr des Neubeginns der sofortige Wiederaufstieg ins Jura-Oberhaus: Nach einem klassischen Fehlstart mit zwei Niederlagen zum Auftakt blieb man in den folgenden 26 Spielen ungeschlagen (22 Siege, 4 Unentschieden) und errang mit 70 Punkten und 88:22 Toren mehr als souverän den Meistertitel in der Kreisklasse Jura Nord.

Der Aufstieg wurde groß in der Volkachhalle gemeinsam mit Spielern, Funktionären, Freunden, Fans und zahlreichen Ehrengästen gefeiert.

Kreisklassenmeister 2000/01

Kreisklassenmeister 2000/2001
Stehend v. l.: 1. Vorstand Hans Schmitt, Co-Trainer Jürgen Schweighöfer, Marcus Hechtel, Manfred Merkel, Tobias Lemke, Jörg Wischinski, Gerd Distler, Hans Brechtelsbauer, Klaus Wabra, Thomas Bauer, Jürgen Hirscheider, Betreuer Waldemar Pfeiffer und Trainer Erwin Söhlmann.
Sitzend v. l.: Tobias Franzke, Christian Gross, Achim Braun, Angelo Demske, Marco Distler, Markus Sam, Gerhard Ficht und Gregorio Robertazzi.

Mit einem erneuten Rekord wartete die 6. Auflage des großen Jugendturniers auf: 1000 Nachwuchskicker aus 75 Mannschaften – damit wohl das größte Turnier der Region - schnürten bei der 3tägigen Veranstaltung ihre Fußballstiefel. Beinahe schon traditionell war der Wettergott den „Urus“ leider erneut nicht gerade wohlgesonnen.

Im September 2001 erschien die 100. Ausgabe der Vereinszeitung die „Roten Teufel“.

Nachdem die Baugenehmigung für den 3. Sportplatz nun endgültig erteilt wurde, finanzielle Zuschüsse aber nicht vor 2005 zu erwarten sind, initierte Jürgen Singer eine innovative und erfolgreiche Spendenaktion, wo man für einzelne Parzellen sozusagen eine Patenschaft übernehmen konnte.

Anfang 2002 endete die „Ära Hans Schmitt“ als 1. Vorsitzender beim SV Unterreichenbach, und Martin Brechetsbauer (noch heute „im Amt“) wurde zu seinem Nachfolger gewählt.

Auch im neuen Jahrtausend machten die „Roten Teufel“ ihrem Ruf als Talentschmiede für den Profibereich mal wieder alle Ehre. Christian Eigler hatte das Fußballspielen zunächst beim SV Unterreichenbach gelernt und war dann bereits in jungen Jahren zum 1. FC Nürnberg gewechselt. Nach einer kleinen schöpferischen Pause kehrte er 2000 zu seinem Heimatverein zurück und spielte in der A-Jugend und in der Saison 2001/2002 auch bereits in der 1. Mannschaft (17 Spiele / 19 Tore).

In der A-Jugend führte er seine Mannschaft neben der Meisterschaft (64 von 66 möglichen Punkten, 222:25 Tore) sensationell zum Gewinn des Oddset-Cups auf Kreis- und dann bis ins Halbfinale auf Bezirksebene. Im Sommer 2002 wechselte er in die A-Jugend der SpVgg. Greuther Fürth, wo r bereits im April 2003 erstmals in deren Profimannschaft zum Einsatz kam.

Bis Juni 2006 absolvierte er dort 104 Spiele und erzielte dabei 43 Tore, wobei er in der Saison 2005/06 mit 18 Treffern Torschützenkönig der 2. Liga wurde.

Christian EiglerIm Juni 2006 wechselte er zu Arminia Bielefeld in die 1. Bundesliga. Gleich in seinem ersten Pflichtspiel für die Ostwestfalen am ersten Spieltag der Saison 2006/07 gelang ihm ein Tor gegen den Hamburger SV. Insgesamt erzielte er in seinem ersten Jahr sechs Treffer in 27 Spielen. In der Saison 2007/08 verhalf er seinem Verein zu einem guten Start, wobei er in den ersten fünf Spielen zu drei Toren und zwei Vorlagen kam. Insgesamt kam er auf sechs Tore in 29 Einsätzen, darunter auch ein „Abschiedstor“ am 34. Spieltag in der 87. Minute.

Im Juli 2008 wechselte er zum 1. FC Nürnberg, der zuvor in die 2. Bundesliga abgestiegen war. Dort hatte er sein erstes Pflichtspiel am zweiten Spieltag der Hinrunde. Sein erstes Tor für den FCN erzielte er in seinem zweiten Pflichtspiel gegen Alemannia Aachen. Am letzten Spieltag gelang ihm sein achtes Tor in seinem 32. Einsatz. In beiden Relegationsspielen des 1. FC Nürnberg gegen Energie Cottbus erzielte Christian Eigler je ein Tor, womit er eine entscheidende Rolle für den Wiederaufstieg seines Vereins in die 1. Bundesliga spielte.

Er hatte es damit kurz vor Saisonende 09/10 bereits auf 121 Spiele in der 2. Bundesliga (35 Tore) und 77 Spiele in der 1. Bundesliga (14 Tore) gebracht. Zudem absolvierte Christian Eigler ein Länderspiel für die deutsche U21-Nationalmannschaft.

Die 1. Mannschaft schloss die Saison 2001/02 mit einem für einen Aufsteiger respektablem 5. Platz ab. Wobei man kurzzeitig sogar auf die Relegation Richtung Bezirksliga hoffen durfte, doch 5 Niederlagen hintereinander ließen diesen Traum dann doch platzen.

Nachdem man in den Vorjahren aus Platzgründen immer zwei Familien-Weihnachtsfeiern im Spachmüllersaal ausrichten musste, entschied man sich 2002 erstmals, diese Veranstaltung in der eigenen Mehrzweckhalle stattfinden zu lassen. Dafür wurde in einen auslegbaren Teppichboden investiert.

Bei den Hallenkreismeisterschaften 2002/2003 sorgten die „Urus“ für Furore und erreichten die Endrunde. Hier war dann zwar Endstation, aber gegen den späteren Kreismeister TSV Roth erreichte man ein mehr als achtbares 3:3-Unentschieden. Und Klaus Wabra wurde mit insgesamt 12 Treffern als erfolgreichster Torschütze der diesjährigen Hallenkreismeisterschaften im Kreis Jura ausgezeichnet.

Auf dem Platz lief es anschließend nicht mehr so gut. Nach einer katastrophalen Rückrunde konnte man den Klassenerhalt erst am vorletzten Spieltag perfekt machen.

Im Sommer fand die 8. Auflage des großen Jugendturniers statt – wieder mit einer Riesenteilnehmerzahl von ca. 900 Spielern aus 86 Mannschaften.

m September 2003 verstarb nach langer schwerer Krankheit unser Sportkamerad Reinhold Distler. Er bestritt 617 Spiele in den Vollmannschaften und war von 1974-2000 in vielen Funktionen (u.a. Schülerleiter, Jugendleiter, Spielleiter) für den SV Unterreichenbach tätig.

Im April 2004 übernahm die heutige Pächterfamilie Monika und Konrad Brunner das Vereinsheim, und nach zahlreichen Wechseln kehrte endlich Kontinuität ein.

Die 1. Mannschaft musste am Ende der Saison 2003/2004 als Tabellen-13. in die Relegation: Klaus Habermann hatte im Laufe der Saison Erwin Söhlmann, der mehr als vier Jahre die Mannschaft betreute, als Trainer abgelöst. Im ersten Spiel konnte man den SV Burgsalach mit 3:0 bezwingen. Im zweiten Spiel gegen den TSV Rittersbach hatte man dann im Elfmeter-Schießen das bessere Ende für sich und konnte damit für eine weitere Saison im Jura-Oberhaus planen.

Da sich 2004 der Todestag von Roland Wabra zum 10. Mal jährte, riefen die Alten Herren im Sommer ein Kleinfeldturnier zu seinen Ehren ins Leben. Den Turniersieg des 1. Roland-Wabra-Pokalturniers sicherte sich die DJK Allersberg und nahm den tollen Wanderpokal aus den Händen von Grete Wabra in Empfang.

Zudem war an Allerheiligen die Traditionself des 1. FC Nürnberg in Unterreichenbach zu Gast. Nach dem Besuch von Wabras Grab und einer Kranzniederlegung gewann man ggen eine verstärkte AH der „Urus“ mit 6:1.

Bei der Familien-Weihnachtsfeier wurde Siegfried Wambach für fast schon unglaubliche 900 Spiele im Trikot der „Roten Teufel“ ausgezeichnet. Er ist auch 2010 immer noch in der AH aktiv, und vielleicht schafft der Rekordspieler des SV Unterreichenbach ja auch noch die magische 1000er-Marke.

Die Möglichkeiten, in der vereinseigenen Halle Veranstaltungen durchzuführen, wurde rege genutzt, so dass mittlerweile v.a. auf Initiative der Kinderturnabteilung (Margit Müller) auch ein Kinderfasching statt fand.

Eine Abordnung des SV Unterreichenbach nahm an Pfingsten an den Feierlichkeiten des 30jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft in Les Sables d`Olonne teil.

Nachdem die 1. Mannschaft im vergangenen Jahr über die Relegation noch den Klassenerhalt sichern konnte, musste man in der Saison 2004/2005 schon wieder in diese nervliche Tortur. Das erste Spiel in Obererlbach konnte man in eindrucksvoller Manier gegen den SV Großweingarten mit 4:0 gewinnen. Doch im zweiten, entscheidenden Match in Wernfels gegen den SV Cronheim ging den „Urus“ etwas die Puste aus, man verlor mit 2:3 und musste die Kreisliga Jura verlassen.

Während die Idee des SV Unterreichenbach mit dem großen Jugendturnier in der Region mittlerweile einige Nachahmer gefunden hatte, fand dieses „Event“ der „Urus“ inkl. Vereinsfest bereits zum 10. Mal statt.

Nach dem Abstieg lief es zunächst weiter nicht gerade rund bei den „Urus“. Im November 2005 legte Trainer Klaus Habermann sein Amt nieder und Achim Braun übernahm das Steuer. Doch nach der Winterpause lief es weitaus besser: Man konnte sich im Endklassement noch von Platz 12, den man in der Winterpause belegt hatte, au Rang 7 hocharbeiten und den Verbleib in der Kreisklasse Jura Nord sichern.

Insbesondere im Bereich der Jugendförderung hat(te) der SV Unterreichenbach schon immer seine Stärken. Neben dem Jugendturnier fand 2006 bereits zum 2. Mal ein Schnuppertraining statt, das bei den Jungs riesigen Anklang fand. Und als auch noch Christian Eigler vorbeischaute und u.a. Autogramme verteilte, war es ein perfekter Tag für unseren Fußballnachwuchs.

Im Herbst 2007 wurde zur Stärkung der Nachwuchsarbeit ein eigenständiger Förderverein „DIE URUS“ e.V. gegründet.

Bau C-PlatzNach längerem Stillstand ging es 2007 endlich weiter beim Bau des 3. Sportplatzes. Neben den eingeschränkten Finanzen hatte auch die vermeintliche Humusanlieferung, die sich später eher als Bauschutt entpuppte, für weitere Verzögerungen gesorgt. Bespielbar soll das neue Spielfeld dann endlich 2008 sein.

Erstmals fand 2008 auch ein Fußballcamp in Unterreichenbach statt, wo die Kinder an einem Wochenende mit viel Spaß unter professioneller Anleitung trainieren konnten.

Im Laufe der Saison 2006/2007 ging es nach der verkorksten Vorsaison bei der 1. Mannschaft wieder deutlich aufwärts. Leider konnte man die Gunst der Stunde nicht nutzen, verspielte in der Schlussphase leichtfertig den möglichen 2. Tabellenplatz und schloss die Saison schließlich auf Rang 5 ab.

Leider setzte sich die Talfahrt auch in der neuen Saison fort – in der Winterpause rangierte man lediglich auf Platz 11 mit nur zwei Zählern Abstand zum Relegationsplatz. Trainer Achim Braun legte aus persönlichen Gründen sein Amt nieder. Bis Saisonende sollten im Rahmen einer internen Lösung Tobias Franzke und Stefan Wabra als Trainerteam fungieren. Trotz großem Engagement der Beiden wollten sich die nötigen Erfolge nicht so recht einstellen. Zum Saisonende kam dann Erwin Söhlmann unterstützend hinzu. Mit mickrigen 27 Punkten (aus 26 Spielen) gelang dann doch der wichtige Klassenerhalt.

Der 3. Sportplatz – Dauerthema mittlerweile seid 1995!!! – konnte 2008 dann endlich zum Trainingsbetrieb freigegeben werden. Aber natürlich gibt es hier noch viel zu tun.

Zur neuen Saison 2008/2009 versuchte man es dann mal wieder mit einem „fremden“ Trainer: Siegfried Schüller übernahm die Mannschaft, zu der v.a. einige hoffnungsvolle Spieler aus der eigenen A-Jugend stießen. Den Start konnte man dann durchaus als Gelungen einordnen. Im Herbst durchaus noch in Tuchfühlung zu Rang 2 wurde der Abstand aber immer größer, so dass man sich zur Winterpause rein punktemäßig im Niemandsland der Tabelle wiederfand (keinerlei Chancen nach oben / eigentlich auch keine Gefahr nach unten). Im Frühjahr verschlechterte sich das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft allerdings zusehends, so dass man sich schließlich nach weniger als einem Jahr von Siegfried Schüller trennte.

Anfang 2009 gelang dem SV Unterreichenbach endlich auch der Aufbruch ins neue Internetzeitalter: Die offzielle Homepage www.sv-unterreichenbach.de ging produktiv. Eingerichtet/administriert wird die Seite von Guido Brunner und Bernd Konheiser.
Seitdem können hier v.a. aktuelle Ereignisse, Terminänderungen uvm. schneller veröffentlicht werden, als es bisher im vierteljährlichen Zyklus der Vereinszeitung, die es aber natürlich auch weiterhin geben wird, möglich war. Zudem erleichtert es auch die Kommunikation zwischen Mitgliedern und Vorstandschaft, Verwaltung, Trainer/Betreuer, Platzwart usw.

Um die offensichtliche Stagnation im Bereich der 1./2. Mannschaft aufzubrechen, schlugen die „Urus“ zu Beginn der Saison 2009/2010 neue Wege ein. Sowohl das Trainerteam - mit Stefan Nüssing/Rainer Nusselt für die 1. Mannschaft und Michael Steub für die 2. Mannschaft – als auch die Mannschaft bekam durch einige Neuzugänge z.T. von höherklassigen Mannschaften ein völlig neues Gesicht, um den angestrebten Aufstieg ins Jura-Oberhaus zu realisieren. Dieser neue Weg fand auch in der Presse ein großes Echo. Die „Roten Teufel“ waren in der Region in aller Munde, was sich nicht zuletzt im Zuschauerinteresse zeigte. Möglich wurde das auch durch die neuen Sponsoren Jochen Scharf und Thomas Kreiselmeyer.
Sowohl die 1. als auch die 2. Mannschaft lagen in der Winterpause aussichtsreich im Rennen. Stand Mitte April sieht es leider für die 1. Mannschaft nicht mehr ganz so rosig aus. Der Meisterschaftszug (TSV Rittersbach) scheint abgefahren, und auch hinsichtlich des 2. Platzes (Relegation) ist man mittlerweile auf fremde Schützenhilfe angewiesen.
Die 2. Mannschaft dagegen liegt nach einem kurzen Durchhänger wieder auf Kurs und hat(te) als Tabellenführer alles in eigener Hand.
Vielleicht gibt es ja doch noch den angestrebten Erfolg für beide Mannschaften, der natürlich wie gemalt ins Jahr des 75jährigen Vereinsjubiläums passen würde.

Ansonsten steht der SV Unterreichenbach – wenn man die üblichen Probleme eines kleinen Vereins (Finanzen, zu wenig ehrenamtlich Tätige) mal außer Acht lässt – in seinem 75. Jahr auch ganz gut da:

Neben der 1./2. Mannschaft sind im Bereich Fußball noch eine AH-Mannschaft (Spielgemeinschaft mit DJK Schwabach) und 7 Mannschaften von den Bambinis (G-Jugend) bis zur U15 (C-Jugend) aktiv. Hier sind in einigen Mannschaften vielversprechende Jungs dabei – und vielleicht tritt ja in 10 Jahren ein weiterer Unterreichenbacher in die Fußstapfen von Christian Eigler, Manfred Ritschel und Roland Wabra. Ein Wermutstropfen ist allerdings der fehlende Unterbau (U17/U19) für die Vollmannschaften.
Im Jahr 2010 feiert auch das Große Jugendturnier ein kleines Jubiläum, denn es wird dann bereits zum 15. Mal ausgerichtet.

Auch die Kinderturnabteilung / Damengymnastik hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, die untrennbar mit Margit Müller verbunden ist. Aktuell sind hier zwei Turngruppen und die Cheerleaders zu nennen, die mit ihren Auftritten nicht nur bei vereinsinternen Veranstaltungen für Begeisterung sorgen (insgesamt 55 aktive Mädels und Jungs).
Zudem gibt es im Erwachsenbereich die Gruppen Bodystyling und Fatburner-Step (Sabrina Hörlein) sowie natürlich die Damengymnastik (Inge Schneider).

Auch die Damengymnastik feiert heuer ein Jubiläum, denn sie besteht bereits seit 35 Jahren. Zwischenzeitlich gab es sogar zwei Gruppen, die aber mittlerweile zusammen in der vereinseigenen Halle ihren „Leibesübungen“ nachgehen.

Es gibt auch noch eine Tennisabteilung, die aus 8 Mitgliedern besteht (Nach dem Motto „Klein, aber fein“).

Die Mitgliederzahl hatte kurzzeitig in den letzten Jahren auch schon mal die 600er-Grenze überschritten; im Frühjahr 2010 wurden 575 Mitglieder gezählt.


 

Konrad Kreß1. Vorsitzende des SV Unterreichenbach:

1935 - 1938 Johann Danninger

1938 - 1939 Hans Kurzmann

1939 - 1946 Georg Schramm

1946 - 1947 Josef Becher

1947 - 1953 Hermann Schwarz

1953 - 1954 Karl Praml

1954 - 1959 Hermann Schwarz

1959 - 1961 Michael Korn

1961 - 1972 Richard Ramspeck

1973 - 1975 Wilhelm Kreikemeyer

1976 - 1980 Klaus Steub

1981 - 1992 Alexander Pühringer

1993 - 1994 Harald Setzke

1994 - 2002 Hans Schmitt

2002 -           Martin Brechetsbauer

 

Zeitraum 1935-1995: Konrad Kreß, Rainer Kreß, Alexander Pühringer und Hans Schmitt
Zeitraum 1995-2010: Konrad und Rainer Kreß

 
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